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Tiergestützte Therapie mit
Hunden & Alpakas
Heilsame Begegnungen – auf Augenhöhe
Tiere können Türen öffnen, wo Worte allein manchmal nicht weiterkommen.
In der tiergestützten Therapie wirken sie als ruhige, ehrliche und vorurteilsfreie Begleiter. Ihre bloße Anwesenheit kann beruhigen, Ängste mindern und eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffen.
Zahlreiche Studien belegen die stressmodulierende Wirkung von Mensch-Tier-Interaktionen:
Blutdruck, Herzfrequenz und Stresshormone sinken – während Glückshormone wie Oxytocin und Endorphine ausgeschüttet werden.
Doch noch wichtiger: Tiere begegnen uns ohne Erwartung.
Sie bewerten nicht, sie analysieren nicht – sie sind einfach da.
Unser Ansatz
Ich biete tiergestützte Interventionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit psychischen und/oder physischen Beeinträchtigungen an.
Meine Arbeit basiert auf einem systemischen, lösungsorientierten Ansatz.
Das bedeutet: Ich betrachte Beschwerden nie isoliert, sondern immer im sozialen und emotionalen Kontext eines Menschen.
Ich verstehe mich als Wegbegleiterin – nicht als jemand, der Lösungen vorgibt, sondern als jemand, der dabei unterstützt, eigene Wege zu finden.
Tiere können in diesem Prozess eine besondere Rolle spielen:
Menschen sind in der Lage, tiefe Bindungen zu ihnen aufzubauen – oft sogar intensiver und unmittelbarer als zu anderen Menschen. Diese Beziehungen können emotionale Gesundheit, Selbstwirksamkeit und innere Stabilität fördern.
Die Rolle der Tiere
Alpakas und Hunde wirken nicht „therapeutisch“, weil wir sie dazu machen – sondern weil sie es auf natürliche Weise sind:
- Sie reagieren direkt und ehrlich
- Sie begegnen uns empathisch und ohne Vorurteile
- Sie schaffen Nähe, ohne zu fordern
- Sie helfen, innere Anspannung abzubauen
- Sie erleichtern Kontakt und Kommunikation
Dabei ist mir eines besonders wichtig:
Das Wohl der Tiere steht gleichwertig neben dem Wohl der Klient:innen.
Meine Tiere werden nicht „genutzt“, um menschliche Bedürfnisse zu erfüllen.
Nur wenn ein Tier sich sicher fühlt, seine eigenen Bedürfnisse wahrgenommen werden und es freiwillig in Interaktion tritt, kann eine Begegnung wirklich heilsam sein.
Mögliche Ziele der tiergestützten Therapie
Die Ziele werden individuell im Erstgespräch festgelegt und können im Verlauf angepasst werden. Mögliche Schwerpunkte sind:
- Förderung des Selbstbewusstseins
- Förderung der Körperwahrnehmung
- Bewegungsförderung
- Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit
- Förderung von Empathie & sozialer Wahrnehmung
- Stärkung von Selbstwirksamkeit
- Abbau von Ängsten und innerer Anspannung
Ablauf & Rahmen
- Die Sitzungen werden individuell vereinbart
- Dauer, Frequenz und Anzahl richten sich nach Alter und Fragestellung
- In der Regel: wöchentliche Sitzungen à 75 Minuten à 75,- €
- Nach ca. 8 Sitzungen erfolgt eine gemeinsame Bilanz und Zielüberprüfung
Ein Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen, der Klärung der Fragestellung und der ersten Zielvereinbarung.
- Dauer: ca. 45 Minuten
Kosten: 20 €
Qualifikation
Nora Winkler
Psychologin (M.Sc. Klinische Psychologie, Universität Jena)
Schwerpunkte & Erfahrung:
Bachelor- & Masterarbeit zur tiergestützten Therapie
Veröffentlichungen u. a. in Mensch und Pferd International (2013) & Journal of Occupational Therapy, Schools, & Early Intervention (2015)
Praktika im tiergestützten Projekt des Bunten Kreises Augsburg
6 Monate im Pferdeprojekt des Fördervereins Mensch & Tier e. V.
2013–2019 Tätigkeit im Autismus-Zentrum Fürstenwalde mit Therapiebegleithündin Jati
Ausbildung zum Therapiebegleithunde-Team (hundgestützt), 2020
2017–2022 psychologische Tätigkeit im SPZ Cottbus (inkl. tiergestützter Diagnostik & Therapie)
Seit 2022 psychologische Tätigkeit in der Reha Vita Cottbus (Sozialkompetenztraining für Kinder & Jugendliche mit Adipositas, mit Co-Therapeut Atréju)
Für wen ist die tiergestützte Therapie geeignet?
Die tiergestützte Therapie richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit psychischen und/oder körperlichen Belastungen. Sie kann unter anderem bei Ängsten, Unsicherheiten, sozialen Schwierigkeiten, Stress, depressiven Verstimmungen oder zur Stärkung des Selbstwertgefühls unterstützend wirken.
Muss ich Tiere mögen, um teilnehmen zu können?
Nein – du musst kein „Tiermensch“ sein.
Viele Klient:innen kommen mit gemischten Gefühlen oder Unsicherheiten. Gerade diese Begegnungen können sehr wertvoll sein, da sie neue Erfahrungen von Nähe, Vertrauen und Selbstwirksamkeit ermöglichen.
Was genau machen wir in einer Sitzung?
Das hängt ganz von deiner Fragestellung und deinen Zielen ab.
Die Tiere werden nicht „eingesetzt“, sondern begleiten den Prozess. Manchmal geht es um Beobachtung, manchmal um Bewegung, manchmal um Nähe oder Distanz. Alles geschieht freiwillig, ohne Zwang.
Muss ich die Tiere anfassen?
Nein.
Nähe entsteht nicht nur durch Berührung. Auch das Beobachten, gemeinsame Gehen oder das einfache Zusammensein kann therapeutisch wirksam sein. Du bestimmst dein Tempo.
Werden die Tiere dabei nicht überfordert?
Das Wohl der Tiere hat oberste Priorität.
Sie werden nicht „benutzt“, sondern als eigenständige Wesen respektiert. Jede Interaktion findet freiwillig statt. Nur wenn ein Tier sich sicher und wohlfühlt, kann eine Begegnung für beide Seiten heilsam sein.
Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
Das ist individuell sehr unterschiedlich.
In der Regel findet nach etwa 8 Sitzungen eine gemeinsame Zwischenbilanz statt, um zu prüfen, ob die Ziele erreicht werden oder angepasst werden sollen.
Wie oft finden die Sitzungen statt?
Üblicherweise einmal wöchentlich.
Dauer und Frequenz können je nach Alter, Fragestellung und Belastung variieren.
Wie lange dauert eine Sitzung?
Eine reguläre Sitzung dauert 75 Minuten.
Das Erstgespräch dauert ca. 45 Minuten.
Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?
Aktuell handelt es sich um ein Selbstzahler-Angebot.
Die tiergestützte Therapie ist noch keine reguläre Kassenleistung.